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Ingolf Jandt [entries|archive|friends|userinfo]
Ingolf Jandt

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Video: Politisch-philosophischer Vortrag von Eugen Macko [Apr. 9., 2013|10:01 am]
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Hallo, Freunde.

Ich habe den Vortrag₁ vom letzten Esperantotreffen in München (esperanto-muenchen.de) als Video aufgenommen und auf Vimeo eingestellt:
https://vimeo.com/63412287

₁«Schisma des Politisachen Denkens in Europa» von Eugen Macko,
Homepage von Eugen: eumacko.net
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Emacs Dired, der beste Dateimanager. [Feb. 27., 2013|02:26 pm]
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Nein, ich will keine eingefleischten Midnight-Commander-Fans ärgern oder so. Aber einfach "Dired" wäre als Titel wohl wenig interessant. Wer sich ein paar Minuten mit Dired auseinandersetzt, wird merken, dass sich viele Aufgaben beim Umgang mit Dateien schneller und einfacher lösen lassen als im Finder/Explorer/Nautilus/Dolphin (um die Zahl meiner Feinde noch etwas zu erhöhen).
Dired ist der Dateimanager, der mit dem Editor Emacs ausgeliefert wird und innerhalb davon läuft.
Dired wird ausführlich im Emacs-Handbuch beschrieben. (Zu erreichen über 'C-h r g dired', denn 'C-h r' ist kurz für 'M-x info-emacs-manual' und darin 'g' der Befehl goto-node.) Daher hier nur ein kurzer Blick zum Schnuppern.

Erste Schritte

Wir starten dired per 'M-x dired', kurz 'C-x d', oder indem wir bei 'C-x C-f' ('M-x find-file') ein Verzeichnis angeben. Wir sehen den Verzeichnisinhalt als ausführliche Liste entsprechend der Ausgabe von 'ls -l', also mit Zugriffsrechten, Eigentümer, Gruppe und Änderungsdatum. Hier können wir mit kurzen Befehlen Dateien kopieren ('C'), umbenennen ('R'), zum Löschen vormerken ('d') und vorgemerkte endgültig löschen ('x') oder «entmerken» ('u'). Mit dem Befehl R zum Umbenennen wird auch verschoben, man gibt dann einfach das Zielverzeichnis als neuen Ziel ein (analog zum Unix-Befehl 'mv'). Wir bewegen uns z.B. mit 'n' und 'p' (Zeile weiter/zurück) oder den üblichen Emacs-Tasten.

Markieren

Will man nicht nur die Datei unter dem Cursor bearbeiten, muss man die betreffenden Dateien markieren. Die grundlegenden Taste dafür ist 'm', und 'u' nimmt es wieder zurück ('U' für alle). Viel interessanter wird es, wenn man die Auswahl über '% m' von einem regulären Ausdruck abhängig macht; ganz primitives Beispiel '~$' für Backup-Dateien. Hier begeben wir uns schon in Bereiche, wo nicht jeder Dateimanager mithalten kann. Man kann auch direkt ganze Aufgaben über Regexps abhandeln, wie '% C' kopieren, '% R' verschieben, '$ S'ymlink usw. Aber das sollten wir vielleicht erstmal dem Power-User überlassen. Markierte Dateien behandeln wir wieder mit C oder R oder D usw.

WDired

Eine weniger bekannte aber bisweilen hilfreiche Funktion ist WDired: C-x C-q macht die Dateinamen direkt editierbar, man kann also ähnlich wie in einem Text in der Liste herumfuhrwerken, z.B. auch mit Editormakros. Die Änderungen werden gespeichert mit C-c C-c, oder mit
C-c verworfen. -- Meistens sind die erwähnten '%'-Befehle überlegen, aber manchmal möchte man die direkte visuelle Rückmeldung vor dem Bestätigen.

View

Mit 'e' (edit), 'f' (find) oder wird eine Datei in einem neuen Puffer geöffnet. (Das gilt nebenbei bemerkt auch für Verzeichnisse. Wenn wir ein anderes Verzeichnis an die aktuelle Ansicht anhängen wollen, um etwa über Verzeichnisgrenzen hinweg Dateien zu markieren, müssen wir es mit 'i' öffnen.)
Ich benutze jedoch öfter 'v' (view), um Dateien erstmal anzuschauen: Im view-Modus kann man sich besonders bequem durch eine Datei bewegen ohne sie zu verändern ( scrollt, q beendet). Und mit einem Druck auf 'e' ist man wieder beim Editieren. Daher hab ich v auch auf <RET> gelegt, mit folgendem Eintrag in meiner Init-Datei (.emacs):
(add-hook 'dired-load-hook
(lambda () (define-key dired-mode-map "\C-m" 'dired-view-file)))

Dies war ein kurzer Einblick. Wie bei jedem Programm, das in Emacs läuft, gibt es natürlich unendliche, mächtige Möglichkeiten. Richtige Cracks können mit wenigen kryptischen Tastendrücken die Arbeit von Stunden erledigen (oder die von Tagen zunichte machen). Doch für einen kleinen Einstieg wollte ich mich auf harmlose und alltägliche Kleinigkeiten beschränken.
Viel Spaß beim Ausprobieren. Schaut ins Handbuch, das erklärt gut und übersichtlich, hier auch online.

Nagut, noch ein kleines Beispiel: Ich möchte interaktiv in allen Dateien (meines Verzeichnisses), die auf .c enden, printf durch fprintf stderr  ersetzen:
% m Q \.c$<RET>printf *(<RET>fprintf (stderr<RET>,
(Man beachte, dass <SPC> bei Emacs-Regexps beliebigen Whitespace findet.)


Tschüss.
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Pfade (PATH) in Mac OS X [Nov. 3., 2012|11:36 pm]
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Mac OS X betreibt einige Magie mit der Pfadvariablen, die zunächst eher verwirrt.

/usr/libexec/path_helper
wird standardmäßig in /etc/profile verwendet um den Pfad zu setzen. Es liefert nur die entsprechende Zeichenkette "PATH=…" zurück, also ruhig mal ausprobieren. Beim Zusammensetzen werden zuerst die Einträge in /etc/paths angefügt, dann aus den Dateien in /etc/paths.d in Alphabetischer Reihenfolge der Dateinamen. So soll path_helper das Verwalten von PATH-Einträgen vereinfachen.
Allerdings: Es achtet (Zweckmäßigerweise) darauf, nichts doppelt anzufügen; Und übernimmt auch vor dem Aufruf vorhandene Einträge an den Anfang. Da aber bereits vor dem Ausführen von /etc/profile einige Einträge (z.B. von login) vorhanden sind, tut das Werkzeug oft nicht das naiv erwartete, zum Beispiel kann man es nicht bewegen /usr/local/bin vor /usr/bin zu stellen, da letzteres schon vorher da ist. Einfache Abhilfe: Vor dem Aufruf von path_helper in /etc/profile (bzw. /etc/csh.login usw.) mit PATH="" den Pfad leeren.

fish shell
erlaubt mit universellen Variablen die einfache Verwaltung von Variablen die über Sitzungen erhalten bleiben sollen. So ist prinzipiell der Pfad besonders leicht zu handhaben: Einmal "set -Ux PATH /usr/local/bin /usr/bin …" und fertig. Jedoch auch hier sind die vorhandenen Werte im Weg. Vorhandene Umgebungsvariablen werden bei jedem Start als "globale" Variablen eingebunden. Der "globale" PATH hat einen engeren Geltungsbereich als der "universelle" und verdeckt ihn hiermit; man kann an den Variablen herumfummeln wie man will, beim nächsten Start gibt es wieder den alten "globalen" Pfad. Auch hier die einfachste Lösung: Vorhandenen Pfad beim Start löschen, mit der Zeile "set -ge PATH" in ~/.config/fish/config.fish
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Sauerteig [Sep. 18., 2012|06:47 pm]
Einige Monate nachdem meine Sauerteigkultur beim Umzug verloren gegangen ist, habe ich die Trauer überwunden und eine neue Kultur angesetzt. Jetzt sind erst drei Tage vorbei und er schlägt blasen wie doll und riecht auch schon etwas säuerlich. Wunderbar dass es so gut klappt. Willkommen, neuer Mitbewohner.
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Festo 2012 [Apr. 30., 2012|10:01 pm]
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http://festo2012.esperanto-jeunes.org/?page_id=123
Wir sind dabei!
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Kalender Esperantoklub München [Apr. 6., 2012|12:08 pm]
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Die Veranstaltungen des Esperantoklubs München als bequemer Google-Kalender:

Hier klicken, leider funzt das Einbetten bei Livejournal nicht.

Ich hab leider nicht immer Zeit, hinzugehen.

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Spieleindizierung zum Schmunzeln [Sep. 12., 2011|01:10 pm]
http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,784721,00.html

"Durch die Vision, dass der Spieler über mehrere Leben verfüge, vermittele das Spiel dem Spieler eine Scheinwelt, die mit der Realwelt nicht mehr in Einklang zu bringen ist."

Abgesehen von Computer-Spielen … Haben die mal Mensch-ärgere-dich-nicht gespielt? Völkerball? Oder irgendeine Sportart, wo nach einer Runde noch nicht aus ist?

Sehr realistisch ist auch, wenn ein Fuchs durch Berührung zum Jäger wird, oder ein Bauer durch Überqueren des Schlachtfeldes zur Dame. (Obwohl -- da denke ich lieber nicht genauer nach.)

Überall Scheinwelten; was man uns mal als wertvoll verkauft hat. Und nicht nur Spiele sind gefährlich. Ich denke da an Märchen, Abenteuerromane …
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Tristan und Isolde [Aug. 17., 2011|01:22 pm]
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[Current Location |Bochum]
[Aktuelle Musik |Tristan und Isolde]

Demnächst als wilder Seemann im Chor.
"Tristan und Isolde" in der Jahrhunderthalle, Bochum.

http://www.ruhrtriennale.de/de/programm/2011/tristan-und-isolde/

Premiere 27. August 2011,
6 weitere Vorstellungen bis 20. September.
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Eva als Tosca [Mai. 25., 2010|01:40 pm]
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Eva Budde "Vissi d'arte, vissi d'amore" Tosca from Ingolf Jandt on Vimeo.

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Eva als Gräfin [Mai. 7., 2010|11:04 pm]
[Tags|]

Eva Budde "Dove sono i bei momenti" Le nozze di Figaro from Ingolf Jandt on Vimeo.

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